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Liberaler Stammtisch in Lorch am Rhein – Große Herausforderungen hinsichtlich der aktuelle Verkehrssituation

FDP Kreisvorsitzender und stellv. Fraktionsvorsitzender im Hessischen Landtag Stefan Müller informiert sich über aktuelle Situation in Lorch am Rhein.

Kreis 15.5.2019 -

Stefan Müller, Kreisvorsitzender der FDP und stellv. Fraktionsvorsitzender im Hessischen Landtag besuchte im Rahmen eines Liberalen Stammtisches die Parteifreunde in Lorch und informierte sich in diesem Zusammenhang über die aktuellen Herausforderungen insbesondere hinsichtlich der aktuellen Verkehrssituation.

„Die derzeitige Verkehrssituation ist eine absolute Katastrophe. Von Lorch nach Rüdesheim braucht man derzeit rund 40 Minuten mit dem Auto. Drei Ampelschaltungen machen einen stetigen Verkehrsfluss unmöglich – hinzu kommen die ohnehin schon immer länger werdenden Standzeiten an den Bahnübergängen“, so Tristan Wolf von der FDP in Lorch. Einig ist man sich darüber, dass die notwendigen Bauarbeiten an der Bundesstraße 42 erledigt werden müssen. Die Koordination der Einzelmaßnahmen wird allerdings deutlich kritisiert. „Es ist schwer zu verstehen und den Bürgerinnen und Bürgern von Lorch kaum zu vermitteln, warum Maßnahmen an dieser Hauptverkehrsstraße und grundlegenden Lebensader nicht besser abgestimmt werden und somit die Belastung auf ein erträgliches Maß herabgesetzt wird“, nimmt Müller die Situation in Lorch betroffen auf.

Zu überlegen sei, ob nicht durch die Einrichtung eines digitalen „Baustellenkontrollsystems“ wenigstens hinsichtlich der derzeit ungenügenden Transparenz eine Verbesserung erzielt werden könne. „Wenigstens das muss doch funktionieren. Die Bürgerinnen und Bürger müssen sich aktuell und kurzfristig über den Stand der Baumaßnahme und die jeweilige Bauphase informieren können. Dann könnte man wenigstens nachvollziehen, warum auf der Baustelle gerade mal wieder nichts los ist oder es wird deutlich beim Baustellenmanagement etwas verbessert werden muss“, so Müller weiter. Er werde die Idee eines für alle zugänglichen digitalen „Baustellenkontrollsystems“ mit nach Wiesbaden nehmen.

Ebenso unverständlich ist es für die Lorcher Liberalen, warum an der Baustelle nicht regelmäßig auch in der Nacht gearbeitet werden kann. Nachtarbeit im Straßenbau ist im übrigen Teil der Bundesrepublik nichts Exotisches. Sicherlich sind die Verkehrszahlen nicht ansatzweise so hoch wie auf Autobahnen, wo dies praktiziert werde. In die Überlegungen müsse aber doch schließlich ebenfalls mit einfließen, dass durch eine übermäßig lange Baustellensituation auf der Hauptverkehrstrasse, die Bevölkerung stark belastet werde. „Wir Lorcher fühlen uns vor diesem Hintergrund ein Stück weit wie Bürger zweiter Klasse“, konstatiert Tristan Wolf.

Gerne möchte man in der Lorcher Kommunalpolitik auch liberale Akzente setzen. „Unser Ziel ist es, zur Kommunalwahl 2021 mit einer eigenständigen Liste anzutreten und den Wählerinnen und Wählern damit die Möglichkeit bieten, Lorch ein liberales Gesicht zu geben“, schaut Wolf positiv-ambitioniert in die Zukunft.

 

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