Aktuelles

Kurzwahlprogramm

Unser Flyer mit unseren Zielen ist da! Erfahren Sie hier, was wir vorhaben, um Niedernhausen voran zu bringen. Denn Niedernhausen hat viel Potential, Niedernhausen kann mehr! Unser Ort ist einfach liebenswert. Niedernhausen liegt im Grünen, bietet uns Ruhe und Erholung, viel Natur, und gute Naherholungsmöglichkeiten. Die Verkehrs-Anbindungen sind sowohl mit Bus und Bahn als auch per Autobahn und Landstraßen hervorragend, es gibt zahlreiche Sport-Möglichkeiten und ein vielfältiges Vereinsleben.

OV-Niedernhausen 11.2.2021 -

Aber Niedernhausen könnte viel mehr: Es gibt kaum Gewerbe und Arbeitsplätze im Ort, und die Versorgung durch Fachärzte könnte deutlich besser sein. Es fehlen Baugrundstücke für klassische Einfamilienhäuser, häufig fehlen Parkplätze am Bahnhof und im Ortskern, das Radwegenetz ist ausbaufähig, und die Austraße ist vom Verkehr völlig überlastet. Die Mobilfunk-Qualität und die Möglichkeit, Breitband-Internet zu bekommen, ist größtenteils als unzureichend, stellenweise als katastrophal zu bewerten. Niedernhausen hat durch die Autobahn, die ICE-Strecke und die vielen Stromtrassen eine hohe Infrastruktur-Belastung, die nicht noch durch Windräder auf unserem Gemeinde-Gebiet zusätzlich verschlimmert werden darf.

Online-Service für Ausweis und Zulassung

Wir haben durch unsere Arbeit erreicht, dass im Rathaus und in den Bürgerhäusern nach und nach kostenlose WLAN-Möglichkeiten für die Besucher realisiert wurden. Außerdem haben wir nach jahrelanger Mühe endlich durchsetzen können, dass es ab diesem Jahr möglich wird, unsere Parlamentssitzungen live zu streamen und aufzuzeichnen. Dieses Plus an Transparenz können die Bürger und Bürgerinnen Niedernhausens erwarten. Es ist auch gelungen, die Lenzenbergschule in Niederseelbach komplett mit WLAN auszustatten, und auch die Theißtalschule wird in diesem Frühjahr damit versorgt.
Aber auch hier ist noch Verbesserungspotential: Vielen Niedernhausenern macht es Probleme, während der Öffnungszeiten der Verwaltung ihre neuen Ausweis-Papiere, ihre KFZ-Zulassung, oder den Führerschein abzuholen. Unsere Nachbarkommune Taunusstein hat bereits einen Ausgabe-Automaten aufgestellt, das können wir hier auch! Wir arbeiten an der Vision, dass man ein Auto einfach von zuhause aus zulassen kann und die Schilder am nächsten Tag vom Paketservice bekommt, ebenso die Ausweis-Verlängerung oder die Wohnungs-Ummeldung. Es muss im 21. Jahrhundert möglich sein, den Menschen diesen Service so angenehm zu machen.
Beim Home-Schooling unserer Kinder merken wir, dass digitale Lern-Plattformen fehlen oder nicht funktionieren, und Klassen-Videokonferenzen noch immer nicht möglich sind. Diese Digitalisierungs-Rückstände gehen zu Lasten der Bildungs-Chancen unserer Kinder!
Unsere Nachbar-Kommunen machen gute Erfahrungen damit, Randgebiete mit Glasfaser-Internet auszustatten, indem sie Konzessionen an geeignete Unternehmen geben. Wir haben mit dem Gewerbegebiet Frankfurter Straße den Anfang gemacht, aber die Gemeinde sollte viel mehr Anstrengungen machen, die Versorgung mit breitbandigem Internet überall sicherzustellen.

Eine Entlastungsstraße für die Austraße muss her!

Die Austraße ist durch Verkehr völlig überlastet, und hier muss endlich eine richtige Lösung her. Unsere politischen Wettbewerber wollen das Problem einfach mit Pollern lösen, aber das wird nur noch mehr Stau verursachen, denn kein Busfahrer fährt aus Spaß über Bürgersteige. Seit der Sperrung der Brücke in der Wiesbadener Straße ist die Austraße die einzige Verbindung zwischen den östlichen und westlichen Teilen des Ortes. Es gibt seit Jahrzehnten eine Planstraße von der Autalhalle nach Königshofen, die jedoch bislang noch nicht gebaut worden ist. Wir fordern, diese Planungen umgehend wieder aufzunehmen, weil es die letzte Chance ist, eine echte Entlastung für die Austraße zu bekommen. Insbesondere, wenn die neuen Häuser im Baugebiet Farnwiese bezogen werden, wird der Verkehr in der Idsteiner Straße und der Austraße weiter deutlich zunehmen. Die Ortsumgehung Niederseelbach, auf die wir schon Jahrzehnte warten, könnte mit der Vor-Finanzierung der Planung endlich angestoßen werden, dies haben wir beantragt.
Wir benötigen aber auch mehr Parkplätze: im Ortskern, um die Attraktivität für den Einzelhandel zu stärken, wie auch am Bahnhof, weil die dortigen Parkplätze schon oft nicht mehr ausreichen. Die verkorkste Einbahnstraßenregelung in der Platter Straße hat die Verkehrsteilnehmer große Umwege fahren lassen, was zu höherer Umweltbelastung, und zu einem Widerspruch zu den Klimazielen der Gemeinde geführt hatte. Viele Ladenbesitzer haben sich darüber beschwert, weil die Kunden wegblieben. Durch unsere politischen Initiativen ist es schließlich gelungen, diese unsinnige Regelung wieder aufzuheben, der Tunnel darf wieder aus beiden Richtungen befahren werden.
Am Bahnhof benötigen wir eine Lösung für mehr Parkplätze, gegen die sich die CDU/SPD-Koalition aber sperrt. Mit neuen Mehrheiten nach der Wahl werden wir dieses Projekt wieder angehen.

Keine Grundsteuer-Erhöhungen für Wahlgeschenke!

Die Koalition aus CDU und SPD regiert seit über zehn Jahren mit ihrer Mehrheit. In diesen Jahren hat sie die Grundsteuern in Niedernhausen mehr als verdoppelt.
Nicht nur Besitzer von Eigentumswohnungen und Häusern zahlen diese Grundsteuern, sondern auch Mieter müssen diese Steuern über ihre Nebenkosten entrichten.
Jedes Jahr fordert die FDP ganz konkrete Spar-Vorschläge bei den Haushaltsberatungen, doch die Mehrheits-Koalition bügelt diese Vorschläge stets ab. CDU und SPD haben gerne die Spendierhosen an: Ob es überteuerte Luxus-Umbauten an Bürgerhäusern sind, fragwürdige Öko-Förderungen, eine 100.000-Euro-Toilette am Bahnhof, oder nicht ausgeglichene Gebühren-Haushalte. Unser Waldschwimmbad wird zu 19% aus Eintrittsgeldern, und zu 81% aus Steuermitteln der Niedernhausener Bürger finanziert. Zwei Fraktionen drängen ständig auf weitere Senkungen der Eintrittspreise, und erfreuen damit die vielen auswärtigen Autofahrer, die unschlagbar günstigen Badespaß genießen – auf Kosten der Steuerzahler in Niedernhausen.
Die Sanierung der Autalhalle ist der Koalition völlig aus dem Ruder gelaufen, und wird am Ende über 5 Millionen Euro kosten. Einer der wichtigsten Gründe dafür sind rechtswidrige Stückelungen bei der Auftragsvergabe unter der Verantwortung des damaligen Bürgermeisters Döring.

Raus mit den Strommasten, und keine Windräder!

Die Starkstrom-Trasse, die in Niedernhausen unmittelbar durch Wohngebiete über die Häuser führt, wird bald unter dem Namen „Ultranet“ doppelt so hohe Spannung führen. Die Auswirkungen solcher Leitungen auf Menschen sind nicht ausreichend erforscht. Zusammen mit den betroffenen Menschen kämpfen wir auf allen Ebenen dafür, diese Leitungen bald ganz aus dem Ort herauszubekommen, und eine Verschwenkung zu realisieren. Es bietet sich dabei die historische Chance, Zug um Zug alle Stromleitungen aus dem Ort herauszubekommen. Viele Grundstücke wären dann wieder nutzbar, eine enorme Chance für die weitere Entwicklung unseres Ortes!
Immer wieder versuchen drei Fraktionen in der Gemeindevertretung, Initiativen für die Ausweisung von Flächen für Windräder auf unserem Gemeindegebiet zu starten. Unser schöner Taunus-Wald darf aber diesen gigantischen Industrie-Anlagen nicht geopfert werden, daher werden wir weiter dafür kämpfen, dass Niedernhausen frei von Windmasten bleibt.

Unsere Kandidaten

#1 Alexander Müller
„Niedernhausen hat eine große Chance: Nach vielen Jahren, in denen die CDU/SPD-Koalition jegliche Modernisierungs-Ideen und Sparvorschläge aller anderen abgeblockt hat, könnte die offene Gemeindevertretung Wirklichkeit werden. Schluss mit immer neuen Grundsteuer-Erhöhungen, sondern Offenheit für neue Ideen, für mutige Weiterentwicklungen in Niedernhausen, die wir Ihnen hier vorstellen. Ich bin IT-Sachverständiger, Familienvater, habe vier Kinder, und lebe gerne in Niedernhausen. Als FDP-Team wollen wir unseren Ort voranbringen, gemeinsam mit den anderen Gruppierungen in der Gemeindevertre

#2 Sylvia Hofmann
„Für die Freien Demokraten engagiere ich mich, weil ich die bürgerlichen Freiheiten für die wichtigste Grundlage unserer Gesellschaft halte. Auf diese zu achten und sie zu schützen ist die vornehmste Aufgabe der FDP. Ich lebe mit meiner Familie in Niedernhausen, bin hier geboren und aufgewachsen, arbeite auch hier im Einzelhandel und kenne den Ort entsprechend gut. Seit 2017 bin ich Mitglied des Ortsbeirates. Gemäß dem FDP-Slogan „Machen statt meckern“ möchte ich mich auch gerne weiterhin für die Interessen der Niedernhausener Bürger und für den Naturschutz rund um unsere Ortsteile einsetzen, sowie an den vielseitigen Zukunftsaufgaben für unsere Gemeinde mitarbeiten.“

#3 Marek Kortus
„Im März 2016 zog ich mit gerade einmal 18 Jahren als einer der jüngsten hessischen Gemeindevertreter in das Niedernhausener Parlament ein, weil ich mich schon damals aktiv für meinen Heimatort und meine Mitbürger einsetzen wollte. Leider merkte ich relativ schnell, dass gute Ideen allein nicht immer Garant für deren Umsetzung sind und viele tolle Vorschläge der Opposition an der Mehrheit aus CDU und SPD in Niedernhausen scheiterten. Deswegen wünsche ich mir eine offene Gemeindevertretung, in der es keine festen Mehrheitsverhältnisse gibt und die allem voran das Wohl der Bürger im Blick hat! Aktuell befinde ich mich in den letzten Zügen meines Bachelorstudiums Politik, Philosophie & Ökonomie. In meiner Freizeit treibe ich zum Ausgleich gerne Sport und bin Mitglied beim örtlichen SV Niederseelbach.“

#4 Nadja Wildner
„Ich will meine Heimat mitgestalten. Als Verwaltungsfachwirtin will ich stärkere Transparenz und Effizienz in der Niedernhausener Politik und im Rathaus erreichen. Ich lebe mit meiner kleinen Tochter Victoria und meinem Mann in diesem wunderschönen Ort, und werde mit Innovationskraft und Weitsicht die anstehenden Aufgaben der Gemeinde stemmen. Als Marathon-Läuferin bringe ich Ausdauer und Durchhaltewillen mit!“

#5 Gerd Haufe
„Mit der Kandidatur zur Gemeindevertretung möchte ich meinen persönlichen Beitrag leisten, die Attraktivität und die Lebensqualität unserer Kommune zu erhalten und weiter zu verbessern. Ein Schwerpunkt wird dabei sein, mich für eine nachhaltige Haushaltsführung ohne weitere Steuererhöhungen einzusetzen. Damit auch zukünftig sinnvolle Projekte finanzierbar bleiben. Wichtig sind mir der Erhalt und die Ertüchtigung der Infrastruktur, wie Straßen, Feuerwehrgebäude und Gemeindehallen. Die Bahnbrücke an der Wiesbadener Straße zeigt, wie notwendig eine frühzeitige und effektive Vertretung von Niedernhausener Interessen ist.“

#6 Antonia Hartmann
„Ich lebe mittlerweile seit gut drei Jahren in Niedernhausen und fühle mich hier sehr wohl. Ich sehe aber auch das Potenzial, das Niedernhausen hat und das im Moment nicht genutzt wird. Deswegen möchte ich mich engagieren und etwas zur Entwicklung unserer Gemeinde beitragen. Besonders die Digitalisierung der Verwaltung ist mir ein Anliegen; Online-Terminvergaben und das Beantragen von Dokumenten sollten bequem von zuhause aus möglich sein. Außerdem sollten politische Entscheidungen und Abläufe für die Bürger transparent und nachvollziehbar sein, zum Beispiel durch einen Internet-Stream der Sitzungen.“

#7 Detlev Brinkmann, Flugkapitän i.R.
#8 Reinhardt Rothert, Dipl.-Ingenieur
#9 Gerd Becker, Flugkapitän i.R.
#10 Hans Stemmler, Dipl.-Ingenieur
#11 Irina Martin, Diplom-Betriebswirtin (FH)
#12 Jakob Jürgen Kortus, Berufsschullehrer
#13 Dr.Wolfgang Book, kaufmännischer Leiter
#14 Christoph Wildner, Maschinenbauingenieur
#15 Ellen Kophal-Book, Immobilienmaklerin
#16 Dr. Dirk Engel, Dipl.-Wirtschaftsingenieur
#17 Horst Gottron, Rentner

Jetzt liegt es an Ihnen

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, bei der Kommunalwahl können Sie darüber abstimmen, wem Sie die Zukunft unserer Gemeinde am ehesten zutrauen. Es liegt an Ihnen, ob Sie sich weiterhin immer stärker abkassieren lassen, ob Sie Windräder bei uns riskieren möchten, oder ob Sie sich lieber für vernünftigen Umgang mit Steuergeldern und eine moderne, digitale Verwaltung entscheiden.
Unser FDP-Team ist hoch motiviert, Niedernhausen fit für die Zukunft zu machen!

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Hier finden Sie unser Kurzwahlprogramm als PDF zum Herunterladen.

 

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